Vorständetagung der Vereinigung Österreichischer Länderversicherer

Die Zunahme von Extremwettersituationen stand im Mittelpunkt der Tagung in Bregenz.

Die alljährliche Vorständetagung der Vereinigung Österreichischer Länderversicherer (VÖL), zu der auch die Kärntner Landesversicherung gehört, fand heuer in Bregenz statt. Vom 24. bis 26. Juli tauschten sich die Vorstände der sechs Länderversicherer unter anderem über die Herausforderungen und Auswirkungen der zunehmenden Extremwettereignisse aus.

Das enorme Schadenpotential erreicht mittlerweile jährlich hohe Millionensummen und bringt die Möglichkeiten für Betroffene, wie etwa den Katastrophenfond, an ihre Grenzen. Derzeit sind die Optionen, durch Versicherung solche Schäden zu decken, limitiert, was viele Hausbesitzer:innen vor großen Herausforderungen stellt. Einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten Projekte, wie die Sicherung von Hängen oder die Renaturierung von Flüssen, wie das Großprojekt RHESI.

Neben den technischen Maßnahmen ist es wichtig, dass Flächen, welche Gefahr laufen können zu überfluten, freigehalten werden und sich Bewohner gefährdeter Regionen bewusst sind über mögliche Gefahren durch derartige Ereignisse.

Seitens der VÖL wird mit Nachdruck auf die Notwendigkeit einer Versicherbarkeit von Naturgefahren hingewiesen. Es müssen die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen werden, dass im Rahmen der Feuerversicherung die Naturgefahrendeckung miteingeschlossen wird. Im Sinne einer nationalen Solidarität wäre dadurch die Möglichkeit geschaffen, einen flächendeckenden Versicherungsschutz anbieten zu können.

Vereinigung der Österreichischen Länderversicherer (VÖL)

Die sechs Mitgliedsunternehmen der VÖL (Grazer Wechselseitige Versicherung, Kärntner Landesversicherung, Niederösterreichische Versicherung, Oberösterreichische Versicherung, Tiroler Versicherung, Vorarlberger Landes-Versicherung) beschäftigen rund 3.700 Mitarbeiter, betreuen rund 1,7 Mio. Kundinnen und Kunden in 6 Zentralen und rund 200 Kundenbüros. Mit einem gemeinsamen Prämienvolumen von € 2,2 Mrd. (+ 9,53 % im Durchschnitt) belegen die Länderversicherer österreichweit den vierten Platz unter den im Inland tätigen Versicherungsunternehmen. Zusätzlich belegen die Länderversicherer Platz 1 in der Sachversicherung in den meisten Bundesländern.

Im Bild: Die Vorstände der sechs Länderversicherer (v.l.n.r).: Vorstandsdirektor Kurt Tschemernjak (Kärntner Landesversicherung), Generaldirektor Klaus Scheitegel (Grazer Wechselseitige Versicherung), Generaldirektor Stefan Jauk (Niederösterreichische Versicherung), Generaldirektor Othmar Nagl (Oberösterreichische Versicherung), Vorstandsdirektor Robert Sturn (Vorarlberger Landes-Versicherung), Vorstandsvorsitzender Franz Mair (Tiroler Versicherung).

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